Was
muss sichergestellt werden
- der Datenschutz personenbezogene Daten
- die Informationssicherheit der vertraulich zu behandelnden Firmendaten
Wie
wird die Sicherheit erreicht
- MitarbeiterInnen sensibilisieren
Sind sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber im Klaren,
was Datenschutz und Informationssicherheit bedeuten? Das Spektrum reicht
von Manipulation der Daten, zu späte Verfügbarkeit, unzulässige
Verwertung und Fahrlässigkeit, bis hin zu Preisgabe von Informationen
durch simple Gutgläubigkeit.
- IT-Sicherheit
Geeignete Sicherheitstechniken sind Firewalls, Zugriffsschutz durch Passwörter
und eingeschränkte Benutzerrechte. Im Internet verwenden Sie Anti-Viren-Programme
und senden vertrauliche Daten nur verschlüsselt.
Firewalls verhindern den Zugriff auf das System von Personen außerhalb.
Passwörter haben Sinn, wenn diese nicht leicht erraten oder gar
von Notizzetteln abgelesen werden können. Verwenden Sie keine Kosenamen
oder Geburtsdaten.
Eingeschränkte Benutzerrechte erlauben das Arbeiten mit den Programmen,
regeln den Zugriff zu Firmeninformationen und lassen das Recht, tiefgreifende
Änderungen am Computer durchzuführen beim Systemadministrator.
Verschlüsseln Sie vertrauliche Daten, zB Identifikationsnummern
(PIN) oder Transaktionsnummern (TAN), beim Versenden an einen anderen
Computer. Verschlüsseln schützt sensible Daten auch auf einem
externen Datenträger!
- Sicherheitsrichtlinien
Halten Sie die Sicherheitsrichtlinien ein und erstellen Sie einen Notplan:
Wer soll nach welchen Störungen informiert werden und wie soll weiter
gearbeitet werden.
- Datensicherung mit Sicherungskopien
Erstellen Sie von jeder Datei, die wichtig ist, mindestens eine Sicherungskopie.
Beschriften Sie die Kopie und bewahren Sie sie sicher auf. Firmendaten
werden meist am Ende eines Arbeitstages komplett gesichert. Der Fachbegriff
dafür lautet Backup. Das reicht bei Banken nicht aus - Auf
jeden Fall brauchen Sie einen guten Plan, wie oft gesichert werden soll.
Auf
welchen externen Datenträgern Sie sichern
Disketten
eignen sich für kleinere Dateien. Die Speicherkapazität einer
Diskette beträgt 1,44 MB. Sie sind empfindlich gegen Hitze, Strahlung
und Feuchtigkeit.
CDs oder DVDs eignen sich für größere
Datenmengen, wie zum Beispiel Bilder. Die Speicherkapazität einer
CD beträgt zwischen 650 und 800 MB. Auf eine DVD brennen Sie sogar
Filme. Achten Sie auf eine staubfreie Lagerung in den mitgelieferten Hartplastikhüllen.
Streamer Tapes oder Magnetbänder können Sie
mit den alten Musik-Kassetten oder Tonbänder vergleichen. Sie speichern
so viel, wie das Band lag ist, zB 200 MB.
Externe Festplatten können mittlerweile bis zu 1 TB (Terabyte)
speichern. Sie eignen sich für große Datenmengen und können
schnell an andere Rechner angeschlossen werden.
In Firmen wird meist ein Backup des gesamten Datenbestandes auf
eigenen Servern erstellt. Datenbankadministratoren kümmern
sich darum.
Im Internet können Sie Ihre Daten mittlerweile ebenso lagern.
Das bringt den Vorteil, dass Sie von überall mit Internetzugang auf
Ihre Daten zugreifen können.
Ein
Beispiel
In einem Büro erstellen 10 MitarbeiterInnen umfangreiche Berichte
und Kalkulationen. Diese Daten werden laufend am Server gespeichert. Jede
Nacht wird ein Backup auf Magnetband erstellt. Es gibt 8 Bänder für
Mo, Di, Mi, Do, Fr1, Fr2, Fr3 und Fr4. Die Wochentage werden überspielt,
Freitage erst alle 4 Wochen - somit ist der Datenbestand immer greifbar.
Wichtige Dateien und Verträge werden zusätzlich auf CDs gebrannt
und im Safe aufbewahrt. |