| Heuer
mache ich etwas für meine Bildung und werde fit am PC |
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Computertraining4you
- Geschichte und IT |
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Tutorial
801 als PDF |
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Die Geschichte des Rechnens ist so alt, wie Menschen Aufzeichnungen über Ihre Vorräte und Herden führen. Unsere elektronischen Datenverarbeitungssysteme gründen sich auf die Computer der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
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| Geschichte | |||||||||||
| 30
000 v. Chr. |
Kerbholz
- Vieh, Sklaven usw. wurden durch die gleiche Anzahl Kerben im gleichnamigen
Kerbholz repräsentiert. Der Länge nach gespalten, war dies gleichzeitig
ein Beleg für die Vertragspartner. Eine nachträgliche Manipulation
war somit unmöglich. |
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| 1100 v. Chr. | Abakus - Das Rechenbrett enthält Kugeln und ermöglicht die Durchführung der Grundrechnungen und das Ziehen von Wurzeln. Zum ersten Mal wurde der Abakus von den Chinesen um 1100 v. Chr. verwendet. | ||||||||||
| Rechenhilfen | |||||||||||
| 1617 | Rechenstäbchen von John Napier zum Multiplizieren - Napier schrieb das kleine Einmaleins für die Zahlen 0 bis 9 auf die vier Seiten von Holzstäbchen. Das Ermitteln des Produkts geschieht durch Addieren der Teil¬produkte entsprechend dem nebenstehenden Beispiel. Die Multiplikation wurde also auf die einfache Addition zurückgeführt. Eine enorme Vereinfachung, die den großen Erfolg erklärt. Noch um 1920 wurden Papier-Vorlagen gedruckt, die nach dem Ausschneiden die einfache Erstellung von Napierstäbchen ermöglichten. | ![]() |
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| 1622 | Rechenschieber - Der englische Theologe Edmund Gunter berechnete 1620 eine logarithmische Skala, die in ein Messingplättchen graviert wurde. Die Werte wurden mit einem Stechzirkel abgelesen. Oughtred verwendete seit 1622 zwei aneinander gleitende, identische logarithmische Skalen. Dieser Doppelstab bekam nach 1650 durch Wingate und Partridge die noch heutige übliche Gestalt mit einer »Zunge«, die in einem »Körper« gleitet. | ![]() |
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| 1623 | Mechanische Rechenmaschine von Wilhelm Schickard - Die Rechenuhr ist die erste Rechenmaschine der Welt, die urkundlich nachweisbar ist. Das Multiplizier- und Dividierwerk bestand im Prinzip aus den bereits erwähnten Napierstäbchen. Allerdings wurde hier die gesamte Einmaleinstafel auf einem drehbar angebrachten Zylinder angebracht. | ![]() |
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| 1642 | Addiermaschine
von Blaise Pascal - Nebenstehend sehen Sie die Innenansicht des „Addometers“. |
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| 1673 | Rechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibnitz für alle 4 Rechenarten. Er konnte nie das Problem des Zehnerübertrags über mehrere Stellen lösen. Leibnitz war auch der Erfinder des dualen Zahlensystems. | ![]() |
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| 1727 | Antonius Braun, ein Instrumentenbauer aus Wien baute eine arbeitsfähige Rechenmaschine mit Sprossenrad für alle vier Grundrechenarten. | ![]() |
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| 1770 | Staffelwalzenmaschine
von Phillip Mathäus Hahn (1739-1790) Pfarrer von Kornwestheim
- Während bei Hahn eine Waage oder Sonnenuhr für 8 Gulden das Stück zu haben war, sollte seine Rechenmaschine 20000 Gulden kosten! |
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| 1805 | Lochkarte - Sie wird von Joseph-Marie Jacquard an Webstühlen eingesetzt. | ![]() |
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| 1820 | Charles Xavier Thomas de Colmar erhät ein Patent auf seinen Arithmometer. Bekannt wurde sie unter dem Namen Thomas-Maschine. Sie wurde über 100 Jahre lang als weltweit einzige produzierte Rechenmaschine verkauft. | ![]() |
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| 1833 | Analytische
Maschine von Babbage - Bis 1822 hatte Babbage eine
Rechenmaschine fertiggestellt, die difference engine no 1. |
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| 1870 | Beginn
der industriellen Produktion von Rechenmaschinen in Deutschland und den
USA. |
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| 1890 | Lochkartenmaschine von Hollerith. | ![]() |
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| Info | 1880
brauchten 500 Mitarbeiter 7 Jahre für die 10. amerikanische Volkszählung.
1890 wurden Lochkarten eingesetzt. Nun brauchten 50 Mitarbeiter 4 Wochen
für die Volkszählung. |
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| 1905 | Chr. Hamann erfand den Proportinalhebel. Im Jahre 1913 entstand nach diesem Prinzip mit der Mercedes Euklid der erste Vollautomat. Auf Tastendruck lief die Berechnung vollautomatisch ab! | ![]() |
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| 1930 | Die
Genauigkeit des Rechenergebnisses eines Rechenschiebers ist um so größer,
je größer seine Länge ist. Daher kam man auf die Idee, die
Skalen schraubenförmig auf eine Walze zu wickeln. Die Loga Walze
aus dem Jahre 1930 hat bei einer Walzenbreite von 60 cm die Genauigkeit
eines 15 Meter langen Rechenschiebers! |
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| Computer (lat. computare = rechnen, zusammenrechnen, engl. to compute = berechnen, schätzen) | |||||||||||
| 1936 - 1943 | Der Computer von Konrad Zuse basiert auf der analytischen Maschine unter Verwendung des dualen Zahlensystems. Er besteht aus 2600 Fernmelderelais und braucht 3 – 5 Sek. für eine Multiplikation. | ![]() |
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| 1934 – 1944 | Howard Aiken baut Mark I – ca. 15 m lang, 2,5 m hoch, 35 Tonnen. Mark I führt bereits 10 Rechenoperationen pro Sek. aus. | ![]() |
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| 1946 - 1952 | Neumann-Maschine
– konnte logische Entscheidungen treffen (falls X, dann Aktion A,
sonst Aktion B). |
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| 1946 | 1st
Generation ENIAC – Electronical Numerical Integrator and
Computer besteht aus 18 000 Elektronenröhrchen (50% Ausfall). 50 Mitarbeiter
bauten 3 Jahre an dem 30 Tonnen schweren, 140 m² großen Computer,
der 1000 Einzelbefehle pro Sekunde bearbeiten kann. |
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| 1955 – 1960 | 2nd
Generation – Röhren durch Transistoren und Dioden ersetzt 10 000 Einzelbefehle pro Sekunde |
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| 1962 – 1970 | 3rd
Generation – 100 Transistoren auf 3 mm² mit 1 Mio. Einzelbefehle pro Sekunde |
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| 1968 | 4th
Generation – hochintegrierte Schaltkreise 10 Mio. Einzelbefehle pro Sekunde |
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| 1974 | ALTAIR-8800 erster Homecomputer als Bausatz um $ 395 |
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| 1977 | Apple
(von Wozniak, Jobs, Markkula – 3 Studenten) |
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| 1980 | 5th
Generation – mehrere Prozessoren miteinander verbunden |
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| 1981 | IBM-Personalcomputer |
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| 1987 | Apple
Macintosh mit grafischer Benutzeroberfläche |
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| ab 1985 | Netzwerke
zur gemeinsamen Nutzung von Druckern oder Infos |
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| 1991/1992 | MS-DOS
zu Windows 3.0/3.1 mit grafischer Benutzeroberfläche |
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| 2002 | Rund
150 Mio. Webserver rund um die Welt |
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| Zum
Verständnis Computer sind heute kleiner, schneller und energiesparender als vor 30 oder 40 Jahren. ALTAIR aus dem Jahr 1974 hatte eine Taktfrequenz (Maß für die Geschwindigkeit) von 2 MHz (Megahertz). Heute kaufen Sie einen Computer nicht unter 2 000 MHz, also 2 GHz (Gigahertz), das ist 1000 Mal so schnell. Ähnliche Fortschritte erzielen Rechner bei der Speicherkapazität. Tipp Ich habe die Informationen und Bilder zusammengetragen von www.weller.de, www.rechenhilfsmittel.de, und www.hnf.de. Besuchen Sie diese Seiten - Sie werden weitere interessante Details erfahren. |
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| IT bzw. IKT |
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Informationstechnologie(IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sind Oberbegriffe für die Beschaffung von Informationen und die Verarbeitung der Daten. Unsere Welt ändert sich schnell. Die westliche Gesellschaft, die eben noch allein geprägt war durch Industrie und Rohstoffe wandelt sich zu einer Gesellschaft, die durch regen Informationsfluss gekennzeichnet ist. Die Informationsgesellschaft ist laut EU der Wirtschaftzweig mit den höchsten Wachstumsraten. Wir leben in einer hoch technologisierten Industriegesellschaft, in der die "Informations- und Kommunikationstechniken bestimmend für das wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben der Gesellschaft sein werden oder werden sollen." Dabei ist ein wesentliches Merkmal, dass die arbeitende Bevölkerung mit dem Sammeln, Weiterleiten und Verarbeiten von Wissen beschäftigt ist. (So lautet die Definition der Informationsgesellschaft nach Microsoft Encarta 98.) |
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| Computer | |||||||||||
Computer
umgeben uns überall. Sie sind in Waschmaschinen und DVD-Player eingebaut,
sie betreiben Verkehrsampeln und Garagentore, wir finden Sie an der Kassa
im Supermarkt und im Bankomat. Während Waschmaschinen und DVD-Player einfach erklärt werden können (naja, zumindest für technisch Verständige ;-) und Fachleute), erledigen Computer unterschiedlichste Aufgaben. Computer sind programmierbare Universalgeräte, die mit Eingabegeräten (Maus, Tastatur, etc.) gesteuert werden, in der Zentraleinheit Berechnungen anstellen und die Daten verarbeiten und am Ende die Ergebnisse am Monitor oder Drucker ausgeben. Diesen Vorgang nennt man EVA-Prinzip. |
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| E-V-A | |||||||||||
| E-V-A
steht für Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe. Ein Beispiel: Geben Sie einen Text über die Tastatur ein. Der Computer verarbeitet den Text in der Zentraleinheit und gibt das Ergebnis am Monitor aus. Überlegen Sie, wie das EVA-Prinzip bei einer Geldbehebung mit Bankomat funktioniert. Code eingeben - Code prüfen - Anzeige fordert zum Eingeben des Betrages auf. Mit dem Eingeben des Betrages beginnt ein neuer EVA-Vorgang. Egal, welche computergesteuerte Aufgabe Sie heranziehen, immer funktioniert die elektronische Datenverarbeitung nach dem EVA-Prinzip. Was wir jetzt noch brauchen, sind Möglichkeiten, die Daten dauerhaft zu speichern und zu schützen. Elektronisch gespeicherte Daten können leicht verändert, gedruckt, weitergeleitet oder gelöscht werden. Leider können Daten auch zerstört oder von unberechtigten Personen eingesehen werden. (In den Tutorials 806 bis 810 werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen.) |
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| Kurzer Vorausblick auf Hard- und Software | |||||||||||
| Sie
geben also Ihre Daten ein, lassen sie verarbeiten und die Ergebnisse ausgeben.
Klar, dazu brauchen Sie Geräte - die Hardware. Welche Aufgabe geben Sie dem Computer? Schreiben Sie Briefe, berechnen Sie Ein- und Ausgaben, spielen Sie Musik? Dazu braucht der Computer Unmengen von passenden Befehlen. Diese Befehle werden unter dem Namen Programme zu Einheiten zusammengefasst. Ein anderes Wort für Programme lautet Software. Eine Software muss zwingend auf Ihrem Rechner installiert sein - die Systemsoftware, in erster Linie bekannt unter dem Namen Betriebssystem. Dieses Programm erledigt alle grundlegenden Aufgaben, verwaltet Speicher und angeschlossene Geräte. Alle anderen Anwendungsprogramme, wie Word, Excel, Photoshop, etc., hängen von dieser Software ab. Klar, dass ein Computer ohne Betriebssystem nutzlos ist. |
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| Überprüfen Sie Ihr Wissen | |||||||||||
Approbiert und lizenziert von der Österreichischen Computer Gesellschaft OCG |
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© Daniela Wagner | EDV-Fachtrainerin
nach ISO 17024 | eingetragene Mediatorin lt. ZivilMediatG |
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